Wer das griechische Festland mag wird Kreta lieben – die größter aller Inseln im Mittelmeer hat eine ganze Menge zu bieten! Südlich des Ägäischen Meeres erstreckt sie sich auf rund 84.000 Quadratmetern. Schon im Landeanflug auf den Flughafen in Heraklion, der Hauptstadt Kretas, konnte ich die wunderschöne, bergige Landschaft und die schier endlosen Strände erahnen – Vorfreude kommt auf ![]()

Während der Sommeranfang in Hamburg noch auf sich warten lässt, wirbelt uns auf Kreta bereits beim Aussteigen aus dem Flugzeug eine herrlich warme Meerbrise entgegen – die rund vier Stunden Flug haben sich eindeutig gelohnt, der Urlaub kann beginnen. Vom Flughafen geht es mit dem Mietwagen in Richtung Chersonissos. Nach einer guten halben Stunde sind wir in unserem Hotel angekommen: Ein Traum! Eine riesige Anlage, die sich mit zahlreichen Bungalows, prachtvollen Gärten und liebevoll gestalteten Gehwegen über einen ziemlich steilen Berghang erstreckt. Da sich unser Bungalow im oberen Drittel dieses Hangs befindet, bekommen wir ein kleines tägliches Fitness-Workout inklusive, was mich allerdings nicht im Geringsten stört – der zauberhafte Ausblick auf das Meer macht den anfänglichen Gesäß-Muskelkater wieder wett! In einem etwa zehn- bis 15-minütigen Fußmarsch gelangt man an den Strand, es gibt allerdings auch einen Shuttle-Service, der mehrmals täglich hin und her fährt.
Türkisblaues, klares Wasser, feiner Sand, große Felsen und viele steile Küsten – die kretischen Strände verleihen der Insel einen einzigartigen Charme. Manche Buchten wirken so natürlich und unberührt, dass man meinen könnte, man wäre einer der ersten Menschen, die diese Insel betreten dürfen. Im Osten Kretas, etwa anderthalb Stunden mit dem Auto von Chersonissos entfernt, liegt die kleine Stadt Sitia. Die bezaubernde Uferpromenade, die an einem schönen Sandstrand beginnt und um einen kleinen Hafen herumführt, eignet sich hervorragend für einen ausgiebigen Schlender-Marsch. Hier und da ein kleiner Stopp, um einen Salat zum Mittag und anschließend ein leckeres Gebäckstück aus einem gemütlichen Café zu vertilgen, bevor es weitergeht mit der Erkundungstour.
Abends ist in Chersonissos ganz schön was los! Auf einer langen, „Kiez-ähnlichen“ Straße, die links und rechts von Bars, Diskotheken und Restaurants gesäumt ist, tobt das Leben. Das Beste daran: man zahlt nirgendwo Eintritt. Hier tummeln sich vor allem die Hotel-Animateure mit ihren Gäste-Grüppchen und lassen es so richtig krachen. Tagsüber die Insel erkunden, Sehenswürdigkeiten besichtigen oder am Strand die Seele baumeln lassen und abends das wilde Leben der Stadt auskosten – für uns ist dies die ideale Urlaubsmischung. Mir kam schön öfter der Gedanke, eine Auslandsimmobilie zu kaufen, um diese möglichst rentabel an andere Urlauber vermieten oder ab und zu auch selbst nutzen zu können. Als Standort für eine solche Immobilie würde sich Kreta meiner Ansicht nach sehr gut eignen. Denn auf dieser schönen Insel, wo an ungefähr 300 Tagen im Jahr die Sonne scheint, ist für jeden Geschmack etwas dabei: Sehenswürdigkeiten, Kultur, eine atemberaubende Landschaft, zahlreiche Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten, traumhafte Strände zum Entspannen und natürlich das wunderbare ägäische Meer, das sich auch zum Tauchen und Schnorcheln hervorragend eignet.
